Wann ist eine Handyversicherung sinnvoll?

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Handyversicherung sinnvoll?

Beim Kauf eines neuen Smartphones wird Ihnen in der Regel sogleich auch eine Handyversicherung angeboten.

Hier erfahren Sie, ob sich der Abschluss einer solchen Versicherung wirklich lohnt und was es dabei zu beachten gibt. Heutzutage steckt wahrscheinlich Ihr halbes Leben in Ihrem Smartphone. Deshalb ist es meist eine kleine Katastrophe, wenn es auf den Boden fällt und das Display zu Bruch geht. Ein Displaybruch gehörte beispielsweise im Jahre 2016 zu den häufigsten Smartphone Schäden.

Wenn Sie also auch zu den Menschen gehören, denen das Handy öfter einmal auf den Boden fällt, kann eine Handyversicherung durchaus sinnvoll sein. Die meisten Handyversicherungen decken neben Bruchschäden auch Flüssigkeitsschäden sowie Schäden, welche durch Blitzschlag, durch Bedienungsfehler und auch durch Vandalismus entstanden sind ab. Zudem werden häufig (je nach Leistungspaket der Versicherung) auch Schäden die durch einen Kurzschluss oder wegen einer Überspannung entstanden sind abgedeckt.

Welche Schäden sind versichert?

Hochpreisige Smartphones können bei der Anschaffung durchaus mit Preisen zwischen 700 bis 1.000 Euro zu Buche schlagen. Tritt dann ein unachtsamer Moment ein und das Handy fällt zu Boden, so ist das kaputte Display in der Regel nicht durch die Gewährleistung und Garantie der Hersteller abgedeckt. Ein Flüssigkeitsschaden hat meist die Unbrauchbarkeit des Handys zur Folge. Fällt das Handy in die Kaffeetasse oder Sie werden unterwegs von einem Regenguss überrascht, dann ist dieser Schaden durch den Handyversicherungs-Schutz abgedeckt. Elektronikschäden am Smartphone entstehen im Allgemeinen durch Überspannung. Hängt das Handy bei einem Blitzeinschlag am Netz, kommt es häufig zu einem Totalausfall. Solche Schäden sind meist bei allen Versicherungen mitversichert.

Diebe, haben es hierzulande nicht selten auf hochwertige Smartphones abgesehen. Sowohl iPhones als auch Samsung Galaxy Geräte und Huawei Modelle lassen sich in einschlägigen Kreisen angeblich schnell weiterverkaufen. Daher sollte das hochpreisige Handy unbedingt gegen Diebstahl versichert werden. Denn ein Taschendiebstahl ist in der Standard-Version einer Handyversicherung häufig nicht enthalten. Ein zusätzlicher Diebstahlschutz schlägt meist nur mit monatlich einigen Euros zu Buche.

Besonders Kinder und Jugendliche, die mit einem teuren Handy ausgestattet wurden, sind häufig das Ziel von „Handyräubern“. Daher sollte deren hochpreisiges Handy unbedingt gegen Diebstahl versichert werden. Raub und Einbruch ist bei einer „normalen“ Handyversicherung meist mitversichert.

Ab wann ist das Smartphone geschützt?

Interessierte Handykäufer, die Interesse an einem Handyschutzbrief haben, sollten sich am besten gleich am Kauftag für einen Abschluss der Versicherung entscheiden. Dann ist Ihr Gerät ab sofort gegen Schäden versichert. Wird der Schutzbrief im Nachhinein abgeschlossen, dann muss das Handy neuwertig sein. Trotzdem kommt es in der Regel zu Wartezeiten. Deshalb sollten Sie den Vertrag unbedingt genau prüfen. Bei den Versicherungsanbietern gibt es deutliche Unterschiede. Beim Abschluss einer Handyversicherung müssen Sie einige Daten wie den Kaufpreis, das Kaufdatum und die genaue Gerätebezeichnung mit Seriennummer zur Verfügung stellen können.

Handyversicherungen werden mit und ohne Vertragslaufzeiten angeboten. Bei hash.de erhalten Sie beispielsweise auch Informationen darüber, was Sie bei Ablauf der Mindestlaufzeit zu tun haben. In der Regel beträgt die maximal mögliche Absicherung eines Smartphones 5 Jahre.

Handyversicherung mit oder ohne Selbstbehalt

Handyversicherung mit oder ohne Selbstbehalt

Falls Sie eine Handyversicherung mit einer Selbstbeteiligung abgeschlossen haben, müssen Sie bei einem Schadensfall einen kleinen Teil der Kosten übernehmen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei Vertragsabschluss die Versicherungsbedingungen sorgfältig durchlesen. Der Selbstbehalt wird entweder in Prozenten oder in einem festgelegten Wert angegeben. In der Regel fällt die monatliche Versicherungspauschale bei einem Handyschutzbrief mit Selbstbeteiligung etwas günstiger aus als bei der Variante ohne Selbstbehalt.

Ein Schaden muss umgehend gemeldet werden

Ein teures Handy ist mit technischen Feinheiten ausgestattet. Die Anschaffung eines neuen Gerätes kostet daher meist ein kleines Vermögen. Nach Ablauf der Gewährleistung kann auch eine Reparatur sehr teuer werden. Wobei ein Displayschaden oder ein Handydiebstahl ohnehin nicht unter die Garantie fallen würden. Haben Sie allerdings eine Versicherung abgeschlossen, melden Sie den Wasserschaden, den Gehäuseschaden oder den Diebstahl umgehend online bei Ihrer Versicherung.

Achten Sie bitte unbedingt auf die Fristen. Im Falle eines Handydiebstahls sollte bei der Polizei Anzeige erstattet werden. Lassen Sie dem Anbieter das Aktenzeichen der Anzeige zukommen. Zudem ist es wichtig, dass die SIM-Karte durch Ihren Provider gesperrt wird. Viele Versicherungsanstalten verlangen bei einem Diebstahl den Nachweis der Kartensperre. Besonders hervorzuheben gilt es, dass eine Abnutzung des Handys sowie eine schwächer werdende Akkuleistung nicht mitversichert werden.

Fazit

Hochpreisige Smartphones sind heutzutage wahre Alleskönner. Für viele Jugendliche sind sie zudem ein Statussymbol. Wegen all der technischen Feinheiten, mit denen ein modernes Handy ausgestattet ist, kann auch die Reparatur sehr teuer werden. Der Austausch des Displays und die Behebung sonstiger Schäden geht ganz schön ins Geld. Eine Handyversicherung kann deshalb durchaus sinnvoll sein.

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