6 Tipps zur Computersicherheit

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Computersicherheit

Gerade in der heutigen Zeit hat fast jeder Haushalt einen PC, Notebook, Tablet oder ein Smartphone. Mit allen Geräten lassen sich fast dieselben Funktionen ausführen, wie mit einem normalen PC.

Gerade deswegen ist es wichtig, sich um das Thema Sicherheit zu kümmern. Das Internet wimmelt von Viren, Trojaner und Hackern, die es darauf abgesehen haben, entweder möglichst viel Schaden anzurichten oder an sensible Daten zu gelangen. Umso wichtiger ist es, sich hiervor zu schützen.

Selbst viele Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten sich ausreichend zu wehren. Dieses kann einen erheblichen Schaden mit sich führen. Da gerade auch hier Unternehmens Knowhow geklaut werden kann.

Was sind Viren und Trojaner?

Viren und Trojaner sind bestimmte Programme, die zunächst von dem Benutzer geöffnet werden müssen. Wurde das Programm dann geöffnet, so lädt sich das Programm und führt bestimmte Hintergrundaktionen aus. Viren machen den PC somit unbrauchbar. Trojaner hingegen ermöglichen eine Schleuse, durch die bestimmte Daten an den Entwickler geschickt werden können. Dieses können z.B. Passwörter oder Bankdaten sein. Aufgrund dessen sollten stets die Kontoauszüge beachtet werden.

Um die Gefahr möglichst zu minimieren gibt es verschiedene Maßnahmen, die das Risiko deutlich reduzieren können.

Passwörter richtig benutzen

Zunächst sollte jeder PC sowie Benutzer sein eigenes Passwort erstellen. Dieses schützt zunächst vor illegalen Zugriff, wenn sie nicht am PC arbeiten. Auch sollten keine leichten Passwörter wie z.B. das eigene Geburtsdatum verwendet werden. Dabei ist es wichtig möglichst viele unterschiedliche Zeichenfolgen zu benutzen. Neben Zahlen sollten kleine sowie große Buchstaben und Sonderzeichen verwendet werden. Das macht es umso schwerer das Passwort zu entschlüsseln.

Neben den Passwörtern des PCs sollten sämtliche Passwörter zu bestimmten Onlineportalen nicht im Browser gespeichert werden. Das mag zunächst nervig sein, wenn ständig das Passwort erneut eingegeben werden muss. Die Folgen bei Nichtbeachtung können allerdings erheblich sein. Auch sollte für jeden Anbieter ein anderes Passwort verwendet werden, da der Täter so bereits mit einem einzigen Passwort Zugriff zu allen Konten hat. So kann der Schaden im Fall verringert werden.

Ebenfalls wird oft vergessen, die Passwörter regelmäßig zu ändern. Dies macht es den Tätern ebenfalls schwer auf bestimmte Daten Zugriff zu bekommen. Gerade bei einem Verlust eines elektronischen Teils, sollten sämtliche Passwörter geändert werden.

Auch sollte niemals das eigene WLAN unverschlüsselt sein, da sonst andere Personen Zugriff zum Internet haben und so illegale Dinge ausführen können, wo sie zur Verantwortung gezogen werden können.

Updates regelmäßig installieren

Updates installieren

Auch wenn es oft sehr viel Zeit kostet, sollte der PC auf den neuesten Stand sein, da durch neue Updates bekannte Sicherheitslücken geschlossen werden können.

Diese können oft auch so eingestellt werden, dass ein Update nachts erfolgt. Gerade viele Hacker nutzen diese Sicherheitslücken, um an sensible Daten zu gelangen. Dabei kann es manchmal hilfreich sein, regelmäßig die Nachrichten anzuschauen. Hier werden oft riskante Sicherheitslücken erwähnt und im Vorfeld schon Hinweise auf mögliche Gefahrenabwehr gegeben.

Das richtige Sicherheitsprogramm

Hierbei sollte nicht gespart werden, denn diese Programme schützen den Anwender vor den möglichen Folgen von Viren, Trojanern und Hackern. Diese Programme haben zudem noch einen Sicherheitssafe, indem sensible Daten gespeichert werden können. Sollte es trotzdem zu einem Problem kommen, so sind die Daten hier sicher verschlüsselt.

Dabei gibt es kostenlose Programme mit Einblendung von Werbung oder auch kostenpflichtige. Hier muss jeder Anwender selber entscheiden, wofür er sich entscheidet.

Vorsicht bei unbekannten E-Mails

Gerade in der heutigen Welt wird vieles per E-Mail abgewickelt. Dabei können bestimmte Personen dieses gezielt ausnutzen und gefälschte E-Mails senden. Gerade beim Phishing versuchen die Personen an sensible Daten zu kommen.

Fallen die Personen darauf rein, so können sich die Leute sämtlichen Zugriff sichern und Geld entwenden. Dieses Geld wandert dann nicht selten ins Ausland und ist dann weg.

Nicht selten gibt es auch E-Mails, bei denen behauptet wird, dass eine bestimmte Rechnung nicht bezahlt wurde. Im Anhang befindet sich dann ein Programm. Wird dieses geöffnet, so kann es sich dabei um einen Virus oder Trojaner handeln.

Sind diese E-Mails angeblich von der Bank oder anderen Online Portalen wie z.B. PayPal, so sollten diese an diese Portale gesendet werden. Mit der Bitte diese näher zu überprüfen. Dadurch können andere Personen geschützt werden.

Fremde USB-Geräte

Auch bei fremden USB-Geräten ist Vorsicht geboten. Auch hier können sich Viren oder Trojaner befinden. Es sollte nicht zu leichtsinnig gehandelt werden. Kritisches Handelt schützt oft vor erheblichen Folgen.