Worauf gilt es beim Beamer-Kauf zu achten?

von Redaktion 43 Ansichten0

In einem Heimkino zusammen mit der Familie oder Freunden Filme anzuschauen oder Sportereignisse zu gucken, das ist heutzutage längst kein Luxus mehr.

Projektoren, werden nicht mehr nur zu Präsentationszwecken in Firmen eingesetzt. Beamer haben auch die eigenen vier Wände erobert und erfreuen ihre Nutzer mit meist guten Bildergebnissen. Ein Fernseher mit der entsprechendem Bildschirmgröße, wäre in der Anschaffung um einiges teurer.

Allerdings gibt es bei der Ausstattung und bei der Qualität der Beamer deutliche Unterschiede. Wir zeigen Ihnen die zur Zeit gängigsten Beamer-Arten. Es handelt sich dabei um LCD-, DLP- und LED-Beamer.

Auf die Bildqualität kommt es

Ein guter Beamer kann Sie mit einer erstklassigen Bildqualität überzeugen. Diverse Hersteller bringen Beamer mit unterschiedlicher Auflösung auf den Markt. Für ein Heimkino ist ein Full-HD-Beamer in der Regel ausreichend. Hochwertigere Geräte unterstützen bereits 4K. In der Folge wird das Bild noch schärfer dargestellt. Für ein solches Modell müssen Sie allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.

Außerdem gilt es auf den Kontrast-Wert zu achten. Er gibt den Unterschied zwischen Schwarz und Weiß an. Bei einem Beamer mit dem Kontrast Wert 1000:1 ist der hellste Punkt beispielsweise um tausendmal heller als der dunkelste. Ein höheres Kontrastverhältnis wie etwa 2000:1 liefert ihnen ein schärferes und besseres Bild.

Steht Ihr Beamer in einem eher hellem Raum, dann genügt laut Beamertest.co ein Kontrast-Wert von 5000:1. Für Ihr Heimkino sollten Sie zu einem Projektor mit einem Wert von mindestens 10.000:1 greifen. Je dunkler der Raum ist, in dem der Beamer steht, umso weniger hell braucht das Bild zu sein. In einem hellen Zimmer oder mit viel Umgebungslicht, sollte das Gerät mindestens 4000 bis 6000 Lumen, (dabei ist die SI-Einheit des Lichtstroms gemeint), haben. Ist der Raum aber komplett abgedunkelt, dann reicht ein Projektor von zirka 1500 bis 2000 Lumen aus.

Außerdem sollte Ihr neuer Beamer über digitale Anschlüsse verfügen. Sie sind entweder mit „HMDI“ oder mit „DVI“ gekennzeichnet. Der Unterschied liegt darin, dass bei DVI nur das Bild übertragen wird. Im Vergleich dazu bei HDMI – Bild und Ton.

Tipp: Auf Beamertest.co finden Sie zusätzliche Informationen: Beamer im aktuellen Vergleich.

Die verschiedenen Beamer-Arten im Vergleich

Die Anbieter bringen unterschiedliche Anzeigen-Typen auf den Markt. Alle Beamer-Arten, ob LCD-, DLP- oder LED-Projektoren funktionieren im Grunde genommen nach demselben Prinzip. Hier werden Ihnen die Unterschiede näher gebracht.

LCD-Projektoren

Die Funktion eines LCD-Beamers ist ähnlich eines Diaprojektors. Allerdings gibt es keine Dias, sondern eine durchsichtige, meist mehrlagig ausgeführte LCD-Anzeige. Diese Beamer Art erhalten Sie zu einem eher günstigem Preis.

Sie bietet Ihnen im Allgemeinen eine gute Farbintensität sowie zufriedenstellende Lichtleistungen. Der LCD-Projektor ist klein und leicht. Er kann mit einer guten Lesbarkeit aufwarten. Als Nachteil muss der Pixeleffekt bei nicht hochauflösenden Modellen genannt werden. Ein Vorteil sind die natürlichen Farben der LCD-Technologie.

DLP-Beamer

Im Vergleich zum LCD Projektor kann Ihnen dieses Modell einen besseren Kontrast bieten. Deshalb eignet sich ein DLP-Beamer auch hervorragend für berufliche Präsentationen. Bei der Digital Light Processing Technologie werden unzählige kleine Spiegel an die Wand projiziert. Daraus bildet sich dann das Bild. Jeder der Spiegel bedeutet einen Lichtpunkt. Das träge, menschliche Auge sorgt für die perfekte Zusammensetzung.

Das DLP-Verfahren bietet Ihnen hohe Kontrastwerte und satte Schwarztöne. Bei zirka 3 Prozent der Menschen gibt es einen Nebeneffekt, der sich nicht vermeiden lässt. Es ist der Regenbogen-Effekt. Wenn nämlich Ihre Augenbewegungen nicht synchron mit den Bewegungen der Leinwand erfolgen, dann können Sie für einen kurzen Moment nur Grundfarben sehen.

Ein besonderer Vorteil der DLP-Technologie ist, dass sie sich auch für 3D-Projektionen eignet. Als Nachteil muss neben dem Regenbogen-Effekt der etwas laute Geräuschpegel im Betrieb angeführt werden.

LED-Beamer

Bei diesen Projektoren fungieren weiße LEDs als Leuchtmittel. Bei der anderen Variante sind es Projektoren, bei denen Leuchtdioden als bildgebende Instanzen auftreten. Besonders anzuführen ist, dass Projektoren mit LEDs nicht so empfindlich sind wie die anderen Modelle. Ihre Farbbrillanz bleibt zirka 20.000 Stunden erhalten. Die Lichtstärke nimmt mit der Zeit allerdings etwas ab.

Bei LCD- oder DLP-Projektoren müssen die Beamer-Lampen meist nach 4.000 bis 5.000 Leistungsstunden ausgetauscht werden. LED-Projektoren erzeugen weniger Wärme als andere Beamer und kommen daher meist ohne Ventilatoren aus. Nur sehr leistungsstarke Geräte benötigen eine Kühlung.

Bei einigen LED-Beamer Modellen ist auch ein Akku-Betrieb möglich. Dank ihres eher kleinen Gehäuses können Sie die Geräte auch zu Freunden oder zu Veranstaltungen mitnehmen. Allerdings ist die Lichtleistung der Leuchtdioden meist geringer als bei herkömmlichen Beamer-Lampen.

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht

Sie können folgende HTML Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>