Anwendungsmöglichkeiten für 3D-Drucker: privat und geschäftlich

von Kristian Bader 37 Ansichten0

3D-Drucker liegen voll im Trend. Privat, geschäftlich, innovativ – wer mit der (nicht mehr ganz so) neuartigen Technologie arbeitet, dem sind kaum Grenzen gesetzt.

Doch während viele Menschen mal hier und da von Dingen hören, die aus dem 3D-Drucker stammen, wissen viele noch nicht, wie viele Anwendungsmöglichkeiten es wirklich gibt.

Das ist unglaublich schade. Denn mittlerweile sind diese besonderen Drucker auch für Privatpersonen und Kleinunternehmen zu haben. Außerdem bieten verschiedene Firmen einen passenden Service an – eine kurze Recherche zeigt: Ein günstiger 3D-Druckservice aus München mit Onlineversand macht das 3D-Drucken kinderleicht.

Was sind 3D-Drucker?

Additive Verfahren zur zielgerichteten Herstellung von Objekten – so könnte man 3D-Druck ganz trocken beschreiben. Etwas ansprechender klingt es, wenn man es umformuliert: Verschiedene Materialien (z.B. Kunststoff oder Keramiken) werden Schicht für Schicht übereinander aufgetragen, bis ein dreidimensionales Konstrukt entsteht.

Als Erfinder – beziehungsweise Begründer – des 3D-Drucks gilt Chuck Hull. Dieser suchte nach einer Alternative zu klassischen Fertigungsmethoden (z.B. Fräsen oder Gießen) und entwickelte dabei 1981 die Stereolithografie, die die Grundlage des 3D-Drucks bildet und 1983 patentiert wurde.

Anwendung findet der 3D-Druck heute unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Bauwesen
  • Medizin
  • Privatprojekte
  • Autoindustrie
  • Lebensmittelindustrie

Mittlerweile ist 3D-Druck aus vielen Industrien nicht mehr wegzudenken. Die Methoden werden verfeinert und erweitert. Somit sind sich Experten einig, dass er seinen festen Platz bei den Fertigungsmethoden sicher hat und in Zukunft in einigen Branchen eher noch an Bedeutung gewinnen wird. Das liegt unter anderem an der Flexibilität und Schnelligkeit dieser Technik.

3D-Druck in der Wirtschaft

Für die Industrie war und ist der 3D-Druck eine Offenbarung. Denn durch ihn lassen sich Spezialgegenstände aller Art drucken – und das innerhalb von kürzester Zeit und ohne größere Fertigungsinfrastruktur zu schaffen.

Manche Unternehmen setzen grundsätzlich schon auf die Fertigung per 3D-Druck. Meist geht es dabei darum, Einzelteile zu drucken und dann nur noch zusammenzufügen. Es gibt jedoch auch viele Produkte, die genau deshalb per 3D-Druck geschaffen werden, weil sie dann nun mal schon voll funktionsfähig sind und nicht mehr zusammengefügt werden müssen.

Das betrifft zum Beispiel Werkzeuge. Wo früher mit dem gearbeitet werden musste, was nun mal zur Verfügung stand, können heute spezielle Werkzeuge für bestimmte Projekte geschaffen werden. Dies findet vor allem in der Medizin Anwendung: Dort werden Operationsmaterialien genau so gedruckt, dass sie zum jeweiligen Patienten passen.

Sowohl in der Produktion als auch in der Medizin können 3D-Drucker außerdem hervorragend genutzt werden, um Modelle und Prototypen zu schaffen. Ärzte können Modelle eines Organs drucken, um sich auf eine Operation vorzubereiten. Produktentwickler können ihre Ideen drucken, noch bevor sie in die Massenproduktion gehen müssen – so können sie kleinere Veränderungen vornehmen und sehr spezifisch verbessern und weiterentwickeln.

Private Anwendungsbereiche für 3D-Drucker

Auch für Kleinunternehmer oder Privatpersonen können 3D-Drucker beste Helfer sein. Denn wer eine Idee hat, kann sie nun von zu Hause aus umsetzen – mit geringem Kostenaufwand und so oft, wie er möchte.

Für aktuelle oder zukünftige Unternehmensgründer bedeutet das, dass sie nicht erst eine Produktionsstelle finden und anmieten müssen. Durch einen Druckservice oder einen eigenen Drucker können sie noch vor der Gründung ausprobieren, ob ihre Ideen umsetzbar sind.

Für Menschen, die kein Interesse an größerer Fertigung haben, gibt es aber auch etliche Anwendungsmöglichkeiten. Spielzeug für Kinder kann ganz individuell geschaffen werden oder – aber das ist eher eine Spielerei – sogar Pizza kann aus dem 3D-Drucker kommen.

Diese Schmuckarten können ebenfalls gedruckt (und verschenkt) werden:

  • Ohrringe
  • Ketten
  • Armbänder
  • Haarspangen
  • Ringe

Letztlich nutzen viele Menschen ihren privaten 3D-Drucker aber für Gelegenheitsprojekte. Zum Beispiel kann so eine ganz eigene Halloween-Deko entstehen oder ein besonderes Geschenk für einen Freund gedruckt werden –  wie zum Beispiel eine kleine Figur oder ein individuelles Türschild.

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Kristian Bader

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